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Zehn Tipps zum sicheren Surfen im Internet

Für den Einsatz von PC, Tablet und Smartphone ist eine sichere Internetverbindung unumgänglich. Mit den folgenden 10 Sicherheitstipps der Experten des AV-TEST Instituts umschiffen Nutzer im Internet lauernde Gefahren problemlos und nutzen Online-Angebote und Geräte ohne Sicherheitsbedenken.

Mit diesen 10 Tipps der Experten von AV-TEST wird die Internetnutzung für Sie bombensicher.

Die AV-TEST-Seite informiert gratis darüber, mit welcher Software Sie PCs, Smartphones und Tablets am besten vor Gefahren im Internet schützen.

Wer regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Daten erstellt, ist auch bei Viren-Attacken auf der sicheren Seite.

Vor dem Ausmustern alter Geräte sollten darauf gespeicherte Daten mit einer Spezial-Software sicher gelöscht werden.

Tipp 1: Aktuelle Schutz-Software nutzen

Den besten Schutz gegen Trojaner, Viren und andere Schadprogramme bieten Internet-Sicherheitspakete. Diese Kombination aus Virenabwehr, Firewall, Spamfilter und weiteren Funktionen schützt PCs, Smartphones und Tablets auch vor weiteren Angriffen aus dem Internet, etwa gegen Hacker-Attacken. Welche Produkte das am besten erledigen, zeigen die aktuellen Tests auf der Internetseite des AV-TEST Instituts.

Tipp 2: Immer auf dem neuesten Stand bleiben

Online-Angriffe erfolgen meist über Sicherheitslücken in Programmen, im Betriebssystem oder im Browser. Per Internet-Update schließen Hersteller regelmäßig ihnen bekannte Sicherheitslecks in ihren Programmen. Darum sollten alle Programme ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden. Das gilt auch für Schutzsoftware. Per Internet beziehen diese nämlich regelmäßig aktuelle Informationen zur Erkennung von Schadprogrammen. Updates für Android, Mac OS und Windows sollten regelmäßig und zeitnah eingespielt werden.

Tipp 3: Sichere Passwörter wählen

Bei der Wahl von Passwörtern sollten Nutzer möglichst kreativ sein und für jedes Onlinekonto ein anderes nutzen! Ein gutes Passwort hat mindestens acht Zeichen. Am sichersten ist eine Kombination aus Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, Zahlen sowie Sonderzeichen. Leicht zu merken sind beispielsweise Kennwörter, die aus den Anfangsbuchstaben von Liedtexten plus deren Erscheinungsjahr bestehen. Beim Verwalten vieler Passwörter helfen auch kostenlose Passwort-Manager. Selbstverständlich sollten Kennwörter geheim gehalten werden.

Tipp 4: Verschlüsselte Verbindungen für sichere Datenübertragung

Der Datentransfer zu Internetseiten, etwa beim Online-Shopping, -Banking oder E-Mail-Abruf, sollte möglichst über verschlüsselte Verbindungen erfolgen. Verschlüsselte Verbindungen lassen sich daran erkennen, dass die Internetadresse mit „https“ statt nur mit „http“ beginnt. Außerdem zeigen Browser bei verschlüsselten Verbindungen ein geschlossenes Schloss-Symbol an.

Tipp 5: Vorsicht bei öffentlichen WLANs

Öffentliche WLANs sind praktisch, um kurz im Internet zu surfen oder mit dem Handy den eigenen Standort zu bestimmen. Für Online-Banking und die Übertragung wichtiger Daten sind sie jedoch nicht geeignet, da meist unbekannt ist, wer das Netz betreibt und wie es gesichert ist. Schützenswerte Daten sollten darum besser von zuhause abgerufen und die Einwahl in wichtige Onlinekonten von unterwegs vermieden werden. Müssen doch einmal brisante Daten über ein öffentliches WLAN gesendet werden, empfiehlt sich der Einsatz sogenannter VPN-Software. Über ein solches Virtual Private Network (VPN) werden Daten sicher verschlüsselt aus dem öffentlichen WLAN übertragen.

Tipp 6: Sparsamkeit bei privaten Daten

Auf Internetseiten, in Programmen und in Apps angegebene Daten werden häufig an Dritte weitergegeben und sogar verkauft. Nutzer sollten darum maximal die notwendigen Pflichtfelder ausfüllen und so wenig private Daten wie möglich preisgeben. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutzerklärungen von Onlinediensten, Programm- und App-Anbietern lässt sich meist nachlesen, wie Daten genutzt werden.

Tipp 7: Vorsicht Gratis-Falle

Auch im Internet gilt: „Trau, schau wem!“ Bei kostenlosen Apps, Gratis-Software und Internetangeboten sollte man sich immer fragen, welchen Nutzen die Anbieter daraus ziehen. Denn oft bezahlen Nutzer deren Einsatz mit den eigenen Daten, die Anbieter scheinbarer Gratis-Angebote zu Geld machen. Adressen und andere Daten werden dann beispielsweise genutzt, um Nutzer fortan mit unerwünschter Werbung zu bombardieren.

Tipp 8: Sichere Quellen nutzen

Dateien, Programme und Apps sollten nur geöffnet und installiert werden, wenn sie aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Aktuelle Browser-Versionen sowie Schutzprogramme warnen Nutzer vor bekannten gefährlichen Online-Quellen. Apps sollten am besten nur direkt aus Googles Play Store und den App Stores von Apple und Microsoft geladen werden.

Tipp 9: Daten regelmäßig sichern

Datenverlust droht nicht nur, wenn Geräte verloren gehen, geklaut und zerstört werden. Auch bei einem Ransomware-Angriff durch Verschlüsselungstrojaner senkt das regelmäßige Erstellen von Sicherheitskopien die Gefahr, von Kriminellen erpresst zu werden. Wichtige Daten sollten regelmäßig mit einer Backup-Software auf einer externen Festplatte oder anderen Datenträgern gesichert werden. Entsprechende Backup-Programme gibt es kostenlos im Internet.

Tipp 10: Daten richtig löschen

Bevor ein PC, ein Handy, eine Festplatte oder ein USB-Stick ausgemustert wird, sollten darauf gespeicherte Daten korrekt gelöscht werden. Beim Löschen mit den Löschfunktionen von Windows, Android und iOS verschwinden brisante Daten nicht zuverlässig und können über Daten-Rettungsprogramme leicht wiederhergestellt werden. Sicher säubern lassen sich Datenträger mit speziellen Programmen, die Daten durch mehrfaches Überschreiben mit Zufallsdaten so löschen, dass nicht jeder sie wiederherstellen kann. Auch diese Löschprogramme sind kostenlos im Internet erhältlich.

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