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Test: So gut schützt Kinderschutz-Software wirklich

Kann eine Kinderschutz-Software Kinder so gut schützen, wie Eltern sich das vorstellen? Gute Frage. Hier ist die Antwort in Form eines aktuellen Tests von 13 Kinderschutz-Produkten für Windows, sowie den Windows-10-internen Schutzeinrichtungen für Kinder. Zwei Produkte wurden für ihre hohe Leistung vom Labor zertifiziert.

13 Kinderschutz-Software-Pakete im Test.

Webseiten- Filterung: Die internen Tools von Windows und Mac filtern zwar Pornografie aus, aber für alles andere benötigt man eine gute Kinderschutz-Software.

Weitere Sicherheitsfunktionen: Viele Pakete haben weitere Sicherheitsaspekte, die verhindern, dass Kinder den Schutz einfach mal abschalten.

Berichtsfunktionen in der Kinderschutz-Software: Mit Hilfe von Log- und Reportfunktionen zeichnen einige Programme alle Verstöße auf.

Kaspersky Safe Kids: Das Kinderschutz-Paket filterte im Test Webseiten sehr gut und bietet viele weitere Sicherheitsfunktionen.

Norton Family: Die Schutz-Software für Kinder hat viele Funktionen und lässt sich auch via Online-Konto aus der Ferne steuern.

Microsoft Family Safety: Das interne Schutz-Tool für Kinder in Windows 10 filtert bei Webseiten nur Pornografie aus.

Das Internet wird gerne als das digitale Tor zur Welt beschrieben. Ein Kind, etwa von 7 bis 12 Jahren, hat mit jedem Windows-PC einen freien Zugang zu diesem Tor, sofern Eltern hier nicht Vorsorge treffen. Da sie nicht jeden Internet-Besuch begleiten können, ist eine variable Kinderschutz-Software oft das Mittel der Wahl. Aber kann eine solche Software überhaupt leisten, was Eltern von ihr erwarten?

13 Kinderschutz-Software-Pakete im Test

Das Labor von AV-TEST hat in einem umfangreichen Test 13 Kinderschutz-Software-Pakete geprüft. Zusätzlich wurde der gesamte Testumfang auch mit den Windows-10-eigenen Schutzeinstellungen für Kinder durchgeführt. Da einige Schutzlösungen auch unter Mac OS Sierra arbeiten, wurden auch die Mac-internen Schutzeinstellungen für Kinder gecheckt.

Im Test wurde im ersten Schritt die Filterung und Erkennung von nicht kindgerechten Internet-Seiten geprüft. Als Grundlage dafür wurde der virtuelle 7-jährige Timmy in die Profile der Software eingetragen. Weiterhin wurden die Zusatzfunktionen der Software-Pakete untersucht, etwa wie leicht sie sich austricksen lassen. Auch die wichtigsten Berichtsfunktionen haben sich die Laborexperten angeschaut.

Diese Produkte sind im Test vertreten

Die systemeigenen Schutzeinstellungen für Kinder unter Windows 10 oder Mac OS Sierra dienen zum Vergleich für die getestete Schutz-Software.

Die Produkte von Kaspersky Lab und Symantec haben sich einem erweiterten Zertifikatstest unterzogen und auch mit Auszeichnung bestanden. Beide erhalten das Zertifikat „APPROVED Parental Control Windows 07/2017".

Die weiteren Produkte kommen von Ars Nova Systems, Bitdefender, ESET, F-Secure, G Data, McAfee, Mobicip, Salfeld, JusProg, Trend Micro und Witigo. Diese Pakete haben allerdings nicht am Zertifizierungstest teilgenommen, sondern nur an einer verkürzten Prüfung auf die wichtigsten Bereiche. Daher finden sich bei der Bewertung der Erkennungsleistung von Webseiten nur die 4 Bereiche Pornografie, Unterhaltungsspiele, Dating & Treffs sowie Illegaler Datentausch & Filesharing. Die Daten zu den weiteren 6 Filter-Kategorien wurden nicht erhoben. Auch bei den Zusatz- sowie den Berichtsfunktionen finden sich nur die Wichtigsten in der Tabelle wieder. Alle genannten Werte sind aber für einen einfachen Vergleich aller Produkte ausreichend.

7.300 Webseiten, die Kinder nicht sehen sollten

Im Test mussten die Programme insgesamt 7.300 Seiten ausfiltern, die absolut ungeeignet für Kinder sind. Das Labor hat die Seiten aus folgenden Kategorien gewählt:

- Pornografie
- Unterhaltungsspiele
- Dating & Treffs
- Illegaler Datentausch & Filesharing
- Shopping-Seiten
- Chat & Foren
- Glücksspiele
- Drogen, Alkohol, Tabak
- Extremismus & Rassismus
- Waffen, Munition, Gewalt

Die Anzahl der zu prüfenden Seiten pro Kategorie war natürlich nicht immer gleich. Da der Bereich Pornografie mit zu den wichtigsten zählt, mussten die Kinderschutz-Lösungen jeweils über 1.400 Seiten erkennen und ausfiltern.

Allerdings schaffte keine der Lösungen ein Testergebnis von 100 Prozent. Denn um dies zu erzielen, würde der Filter viele normale Seiten ebenfalls blockieren, wenn sich dort Wörter wie etwa „Analyse" oder „Methoden" finden. Alleine die Teilbegriffe wie Anal oder Hoden würden die Sperrung auslösen. Allerdings zeigten an dieser Stelle die im Test zertifizierten Produkte von Kaspersky Lab und Symantec durch einen geschickten Einsatz von eigenen Techniken, wie Logik-, Satz- und Wort-Analysen hervorragende Ergebnisse: sie filterten in der Kategorie Pornografie 98,6 bzw. 99,7 Prozent.
Auch viele der anderen geprüften Produkte zeigten im Filtertest sehr gute Werte. Weit vorne mit dabei sind die Produkte von Trend Micro und Mobicip mit 99,1 bzw. 98,5 Prozent. Danach nimmt die Erkennung immer weiter ab. Die Windows-Schutzfunktion Microsoft Family Safety filterte immerhin 94,3 Prozent aus, die Mac OS Sierra-Funktion Mac Parental Controls gute 95,5 Prozent. Allerdings: 1 Prozent entsprach im Test 14 nichtgefilterten Seiten.

Gegenprobe mit kindgerechten Seiten

Als Gegenüberstellung für die Prüfung mit 7.300 nicht kindgerechten Seiten, mussten alle Programme zusätzlich 4.000 kindgerechte Seiten als solche erkennen. Diese Gegenprobe zeigt, wie hoch bei den Programmen das so genannte Overblocking ausfällt. Das bedeutet: Um einen besonders hohen Wert bei ungeeigneten Seiten zu erreichen, kann es passieren, dass auch geeignete Webseiten nicht mehr zu erreichen sind. Ist das der Fall, dann sorgt das bei einem Kind schnell für Frust und die Motivation die Kinderschutz-Software abzuschalten oder auszuhebeln steigt.

Die Werte aus der Gegenprobe zeigen, wie gut die von den Herstellern verwendeten Techniken zusammenarbeiten, wie etwa Blacklisting, Logik-, Satz- und Wort-Analysen. Man muss bei der Gegenprobe beachten: nur wenn die Werte bei der Filterung nicht geeigneter Seiten und bei der Gegenprobe ebenfalls hoch sind, dann spricht das für die Qualität der Filterung einer Kinderschutz-Software!

Die besten Werte erreichen zwar die internen Tools von Windows 10 und Mac OS Sierra, aber sie kümmern sich ja auch nur um Pornografie und sonst nichts. Alle anderen ungeeigneten Seiten lassen sie genauso gewähren, wie andere geeignete.

Die Produkte im Zertifikatstest von Kaspersky Lab und Symantec zeigen, wie gut sie differenzieren können. Sie erkennen über 93 bzw. 97 Prozent der Kinderseiten und blocken maximal 6,3 Prozent irrtümlich.

Kategorien zum Vergleichen

Bei allen Produkten, die an der verkürzten Prüfung und nicht am Zertifizierungstest teilgenommen haben, wurden neben Pornografie die drei folgenden Kategorien zum direkten Vergleichen geprüft: Unterhaltungsspiele, Dating & Treffs sowie illegaler Datentausch & Filesharing. Diese Kategorien waren den Prüfern besonders wichtig. Denn: gewaltverherrlichende Spiele schüren bei Jugendlichen oder Kindern oft die Aggressivität. Bei Dating & Treffs können Kinder Online-Romanzen erfahren, bei denen der vermeintliche Kinderpartner ein pädophiler Erwachsener ist. Beim Thema Filesharing können Eltern schnell in die Haftung geraten und es wird teuer.

Die weiteren Kategorien sind natürlich nicht unwichtig für Eltern, aber die ersten vier führen Eltern bereits an das passende Produkt heran.

Viele filtern nur Pornografie verlässlich

Schaut man sich neben der Filterkategorie Pornografie die weiteren Bereiche an, wie Spiele, Dating & Treffs und Illegaler Datentausch & Filesharing an, dann ist das Ergebnis bei vielen Produkten ernüchternd. Die zertifizierten Produkte von Kaspersky Lab und Symantec bleiben in allen Bereich auf einem hohen Niveau. Schließlich sind sie auch spezielle Kinderschutz-Produkte. Die anderen Lösungen mit ausgewiesenen Kinderschutzfunktionen können in vielen Bereichen nicht mehr ausreichend filtern. Teilweise fallen die Raten auf unter 50, 20 oder sogar 10 Prozent. Die Windows-Schutzfunktion Microsoft Family Safety interessiert sich etwa nicht für Spieleseiten: Erkennungswert 0,5 Prozent. Auch die Mac Parental Controls sortieren hier nur 2,3 Prozent aus.
Aber auch reine Kinderschutz-Software-Pakete wie von Ars Nova Systems, Salfeld oder JusProg filtern in den Kategorien Spiele, Dating & Treffs und Illegaler Datentausch & Filesharing nur noch 50 Prozent der Webseiten oder deutlich weniger.

Schlaue Kids manipulieren gerne

Manche Kinder kennen sich mit einem Windows-PC besser aus als die Eltern. So versuchen Kids eventuell einige der Sperren der Kinderschutz-Software auszuhebeln. Das haben die Experten im Test natürlich auch ausprobiert. Viele der Produkte verfügen über Schutzmechanismen, die getestet wurden.

Einen Abschalt- & Deinstallations-Schutz mit Passwort hat jede Software implementiert, sogar die internen Kinderschutz-Funktionen von Windows 10 und Mac OS Sierra. Auch die Abschaltung per Taskmanager ist bei allen Produkten nicht möglich. Allerdings: wird ein Windows-PC im abgesicherten Modus gestartet, dann werden aus technischen Gründen alle Treiber und Schutzmechanismen lahmgelegt und jeglicher Zugriff ist möglich.

Der nächste Trick ist die Verwendung von Browser-Funktionen, wie etwas das Inkognito- oder Privat-Fenster. Bei diesen Sitzungen wird kein Verlauf aufgezeichnet. Allerdings greifen auch hier die Schutzfunktionen von allen Programmen. Der zweite Trick im Browser ist eine verschleierte Domain, wobei zum Beispiel eine Porno-Seite über einen harmlosen Domain-Namen angesteuert wird. Auch das merken alle Programme und die internen Schutztools ausnahmslos.

Spezial-Tricks mit VPN, Proxy & Cache im Check

Etwas anderes sind die folgenden Tricks: man kann ungeeignete Seiten im Browser suchen und dann via Cache-Funktion von Google aufrufen. Der zweite Trick ist, eine verbotene Seite über die Übersetzungsfunktion von Google aufzurufen. Diese beiden Tricks sind für eine Kinderschutz-Software schwer zu erkennen, da die Domains und deren Inhalte anders dargestellt werden. Bei beiden kommt alles vom vertrauenswürdigen Google-Service. Beide Tricks erkennen nur die Produkte von Bitdefender, Kaspersky Lab, Mobicip und Apples interner Schutz. ESET, G Data, Ars Nova Systems, Salfeld, JusProg, Trend Micro und Microsoft lassen sich zum Teil umgehen. Der Rest der Kinderschutz-Software lässt sich an dieser Stelle mit den Tricks aushebeln.

Ein weiterer technischer Trick ist das Umgehen des Webseitenblocking per VPN oder Proxy. Einerseits werden dabei Daten verschlüsselt bzw. man verschleiert die Herkunft der Daten durch die Zwischenablage im Proxy. Auch wenn keine spezielle VPN-Software installiert ist, so kann man einfach den Opera-Browser nutzen. Er hat eine eingebaute VPN-Funktion, die auch für den Expertentest genutzt wurde. Für die Prüfung, ob die verbotenen Daten über einen Proxy aufgehalten werden, wurde einfach ein kostenloser Webservice genutzt. Der muss nicht einmal installiert werden – die Webseiten werden einfach über den Service abgerufen und an den Nutzer weitergeleitet. Die Programme von ESET, F-Secure, Mobicip, Salfeld und JusProg ließen sich in beiden Tests nicht überlisten. Der Kinderschutz von Bitdefender, Kaspersky Lab und McAfee lassen sich per VPN umgehen, Ars Nova Systems per Proxy. Der Rest im Testfeld erkennt weder die Umgehung per VPN noch via Proxy.

Weitere Zusatzfunktionen als Schutz

Der Weg zu ungeeigneten Inhalten führt in der Regel über eine Suchmaschine. Daher lassen sich in einer Kinderschutz-Software auch noch die Safe-Search-Funktionen für den Browser aktivieren. Suchmaschinen, die keine Safe-Search-Funktionen haben, sind somit nicht nutzbar. Das bieten die Produkte von Kaspersky Lab, Symantec, Microsoft, Apple, Ars Nova Systems, F-Secure, Mobicip und Salfeld.

Eine Art digitales Schloss am PC sind die Sperrzeiten. Sie legen fest, wann ein Kind den PC nutzen darf. Nur innerhalb der festen Zeiten ist ein Zugriff auf die Programme oder das Internet möglich. Alle Produkte außer ESET lassen Sperrzeiten zu. Allerdings funktioniert das sehr einfach gehalten auch über die Windows- oder Mac-internen Funktionen.

In der zugänglichen Zeit bieten das Kaspersky-Produkt und die Mac-internen Schutzfunktionen noch eine Option, um auch einzelne Programme zu sperren. So lässt sich etwa das Starten von Spielen untersagen.

Schutz für Facebook

Einen Schutz für Facebook bieten die Lösungen von Kaspersky Lab und Symantec. Die Betriebssystem-Tools helfen an dieser Stelle nicht. Die anderen Produkte wurden in diesem Bereich, sowie bei der Steuerung und dem Zugriff aus der Ferne nicht geprüft. Diesen leisten aber wiederum die Pakete von Kaspersky Lab, Symantec und auch etwas rudimentärer die internen Tools von Windows 10 und Mac OS Sierra.

Alles im Blick: die Berichte

Die Log- und Berichtfunktionen der Kinderschutz-Pakete zeichnen vieles auf, was während der Nutzung des PCs passiert ist: welche Webseiten besucht, gesucht oder geblockt wurden, die Suchhistorie, sowie die Nutzungszeit des PCs und des Internets. Alles zusammen wird dann in einer Berichtsübersicht abgespeichert. Die genannten Punkte erfüllen die Pakete von Kaspersky Lab und Symantec. Die Windows-10 und Mac OS Sierra-internen Tools können das nur teilweise. Bei den anderen Produkten wurde dieser Bereich nicht mitgetestet, da sie nicht am Zertifizierungstest teilgenommen haben. Lediglich ob es eine Übersicht über alle Verstöße gibt, wurde in der Tabelle festgehalten. Dies bieten neben Kaspersky Lab und Symantec die Pakete von Bitdefender, McAfee, Mobicip, Salfeld und Trend Micro.

Kinderschutz-Software kann richtig viel

Blickt man auf die aktuellen Tabellen, so sieht man deutlich, dass die meisten Lösungen für den Kinderschutz sehr umfangreich und hilfreich sind. Besonders die reinen Kinderschutz-Software-Pakete haben in vielen Funktionen einen Vorsprung vor Internet-Security-Suiten mit Kinderschutz-Funktionen.

Bei der Erkennung von für Kinder nicht geeigneten Seiten hat besonders spezielle Kinderschutz-Software von Security-Software-Herstellern fast immer die Nase vorne. So filtern etwa die Pakete von Kaspersky Lab und Symantec deutlich besser als die Pakete von Salfeld, JusProg oder Witigo. Lediglich Mobicip kann auf hohem Niveau mithalten. Auf die internen Tools von Windows 10 oder Mac OS Sierra sollte man sich nicht verlassen. Sie filtern zwar viel Sex und Pornografie, aber zum Beispiel ungeeignete Spiele, Gewalt oder Glückspiele werden ausgeliefert.

Bei den geprüften Zusatzfunktionen hat das Paket von Kaspersky die meisten. Es lässt sich auch nicht so leicht aushebeln. Von den reinen Kinderschutzpaketen kann hier auch wieder nur Mobicip gut mithalten. Das Windows -10-Tool Microsoft Family Safety bietet viele gewünschte Funktionen gar nicht an.

In Sachen Log- und Berichtsfunktion sind die Pakete von Kaspersky und Symantec voll umfänglich ausgerüstet. Die internen Funktionen von Windows oder Mac OS Sierra sind dagegen nicht besonders üppig.

Kinderschutz-Software und deren Funktionen können viel Arbeit abnehmen und ein Kind grundsätzlich am PC gut begleiten. Allerdings sollten Eltern trotzdem immer wieder mal ein Auge auf den jüngsten Spross haben.

So zertifiziert AV-TEST Kinderschutz-Software

Das Zertifikat für eine von AV-TEST
geprüfte Kinderschutz-Software.

Bevor ein Kinderschutz-Produkt ein Zertifikat von AV-TEST nutzen darf, muss es eine Menge an Prüfpunkten bestehen.

Von den im Test geprüften Produkten habe nur Kaspersky Safe Kids und Symantec Norton Family Premier am voll umfänglichen Zertifizierungstest von AV-TEST teilgenommen. Um das Zertifikat zu bekommen, mussten die beiden Programme definierte Prüfungsziele erreichen. Besonders die Erkennung und Filterung von Webseiten ist hier mit der wichtigste Punkt. Beide Programme liegen deutlich über den geforderten 80 Prozent Filterleistung, die sich über die mehr als 7.300 ungeeigneten Webseiten errechnen. Zusätzlich müssen die Programme eine Gegenprüfung mit geeigneten Seiten bestehen. Dabei darf die Blockrate nicht höher als 10 Prozent liegen. Auch das schafften die beiden Programme mit wesentlich niedrigeren Werten. Kaspersky Lab blockte 6,3 Prozent, Symantec sogar nur 2,6 Prozent.

Weiterhin wurde geprüft, ob es verschiedene Profile für Kinder unterschiedlichen Alters gibt. Das Programm muss die Eltern bei der Einrichtung unterstützen. Zusätzlich muss auch ein Suchmaschinen-Schutz vorhanden sein und somit auch die Unterstützung der gängigen Browser.

Die Experten erwarten auch, dass sich die Nutzungszeit des PCs oder des Internet-Zugangs regulieren lässt. Vor allem darf das Kinderschutz-Paket sich nicht leicht abschalten lassen: weder über den Task-Manager noch über eine Deinstallation. Sehr wichtig ist auch das Berichtswesen mit einer Gesamtübersicht. Nur so können Eltern sehen, was die Kinder gemacht haben.

Alle diese Punkte erfüllen die Produkte Kaspersky Safe Kids und Symantec Norton Family Premier und erhalten dafür das Zertifikat “APPROVED Parental Control Windows 07/2017“ von AV-TEST.

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